Praktikantin Ronya

Ronya Hirsing Fotostudio Witten Kristina Bruns

Hey, mein Name ist Ronya und ich bin 15 Jahre alt. Ich komme aus Witten und besuche derzeit die Adolf-Reichwein-Realschule. In den letzten zwei Wochen habe ich mein Schülerpraktikum im Fotostudio Witten absolviert.

Ich persönlich habe erst vor kurzem mit dem Fotografieren angefangen. Einfach als Hobby. Wenn es raus geht, dann meistens mit Kamera. Hier und da hat man mal ein wenig versucht, etwas einzustellen, doch eher ohne zu wissen, was man da eigentlich tut.

Bei diesem Ausprobieren hatte ich gemerkt, dass mir das ganze doch mehr Spaß als erwartet brachte.

Daher habe mich für ein solches Praktikum entschieden, da ich gerne mehr über das Handwerk erfahren wollte. An meinem ersten Tag habe ich, wie andere Praktikanten auch, die „Photo-Challenge“ gemacht. Die Aufgabe war, zu jedem der 25 Themen passende Fotos zu machen. Leichter gesagt als getan, da nicht alle Themen sehr eindeutig waren. „Bähm“ zum Beispiel hat mich echt verzweifeln lassen. Daher wollte ich unbedingt lernen, was ich besser machen kann und vor allem wie. Nach bestem Wissen und Gewissen arbeitete ich an meinen Aufgaben, denn so lerne ich am besten. Ich wusste, dass es noch viel Verbesserungsbedarf bei mir gibt, war aber davon überzeugt, dass mir das Praktikum viel bringen würde, was es auch getan hat.

Ich fand die letzten 2 Wochen toll.

Nach einer Woche hatte ich bereits viel gelernt, zum Beispiel kenne ich mich jetzt mit Verschlusszeit, Blende, ISO und Bildrauschen aus. Praxiserfahrungen durfte ich bereits im Rahmen der Fotochallenge und sämtlichen Aufgaben sammeln sowie eigene Ideen mit einbringen und bei Retuschen zuschauen.

Unterwegs konnte ich immer besser über meinen eigenen Schatten springen und Leute ansprechen, ob ich sie oder ihr Eigentum fotografieren dürfte.

Die zweite Woche verging ebenfalls wie im Flug und ich muss sagen: Es hat mir gut gefallen! In der zweiten Woche konnte ich sehr viel fotografieren, wie bei der Murphy-Geschichte (die kleinen blauen Viecher) oder dem Markttag. Ich habe viel aus diesem Praktikum gelernt und habe mich gut aufgehoben gefühlt. Ich konnte mehr über das Fotografieren, aber auch über die Kamera und den Beruf lernen, der eben nicht nur Fotos machen beinhaltet, sondern bedeutend mehr als das ist.

Und damit verabschiede ich mich auch schon, denn meine Zeit hier ist leider vorbei.

 

— Veröffentlicht am 12. April 2019 at 13:07