„Witten durch die Bank“ & Wassertropfen

Um mich und die Schnupper-Praktikantin Theresa diese Woche auf Trab zu halten, gab Kristina uns etwas andere Aufgaben. Darunter „Witten durch die Bank“ zu fotografieren und Wassertropfen im Fall festzuhalten – was gar nicht so leicht war.

Der Aufbau für den Versuch (diese Formulierung habe ich zuletzt im Chemie-Unterricht benutzt) gestaltete sich vielmehr als Bauen eines stabilen Turms, um Gefrierbeutel, Hundenapf und Kamera plus Blitz in Position zu bringen. Die Kamera stellten wir auf den manuellen Fokus, um die Wassertropfen in jeder Aufnahme gleichermaßen scharf gestellt zu bekommen. Durch Abzählen der Tropfen und Abdrücken im perfekten Moment ließen sich Bilder schießen, die gesehen werden können (wenn wir mal alle Aufnahmen einer glatten Wasseroberfläche abziehen). Einerseits erfährt man, wie viel Vorbereitung und Verbiegung es benötigt, um eine praktisch banale  Aufnahme zu machen. Andererseits, wie man in unpassender Umgebung coole Resultate erzielen kann – man muss nur kreativ sein.

Zwischendurch haben Theresa und ich uns gegenseitig auch für Passbilder fotografiert, welche Aufgabe ich in Zukunft im Studio übernehmen werde. Nach der hundertsten Aufnahme im biometrischen Schnitt jedoch waren die Augen so „blitzgeschädigt“, dass wir es bei hundert belassen haben.

Zu meinen „Witten durch die Bank“ Bildern will ich gar nicht viele Worte verlieren, sondern sie auf Sie wirken lassen und vielleicht zum Denken anregen, wie Sie Ihre Stadt durch die Bank dargestellt hätten.

PS: Also wenn das Stadtmarketing solche Bilder nicht haben will, weiß ich es auch nicht ;)

 

Viel Spaß beim Durchschauen!

— Veröffentlicht am 26. Juli 2017 at 11:37