Unterwegs als Ameise und auf dem Markt

Sarina, Nico & Madita Kristina Bruns - Fotografin mit Fotostudio in Witten

Am dritten Tag unseres Parktikums, dem 24.01.2018, hatten wir 2 Stunden Zeit, aus der Ameisenperspektive zu fotografieren.

Man versetzt sich in den Körper einer Ameise, indem man die Kamera möglichst tief hält und gegebenenfalls ein wenig nach oben neigt, dadurch wirken die Objekte meist größer. Um die Bilder interessanter wirken zu lassen, setzten wir den Fokus auf bestimmte Details.

Zuerst fotografierten wir in Umgebung des Rathauses und gingen dann in Richtung Bahnhof.

Bei dieser Aufgabe fielen uns die Blicke der vorbeigehenden Menschen auf, davon ließen wir uns allerdings nicht abhalten. Wir lernten daraus, dass man sich nicht von Blicken und Meinungen der anderen abbringen lassen sollte. Wir sammelten neue Erfahrungen, da wir aus einer anderen Perspektive, mit der wir uns kaum beschäftigt hatten, fotografierten.

 

Der darauffolgende Praktikumstag startete mit der Aufgabe, den Alltag des Marktes reportageähnlich zu fotografieren. Die Herausforderung bestand darin, auf Menschen zuzugehen. Um die Marktstände fotografieren zu dürfen, benötigten wir nämlich das Einverständnis der Marktstandbesitzer und deren Kunden. Dazu mussten wir diese zunächst anfragen, worauf wir viele nette Reaktionen erhielten. Jeder war aufgeschlossen und zeigte Interesse, wodurch kleinere Gespräche entstanden.

Nico und Madita fällt es nun leichter unbekannte Menschen anzusprechen, während Sarina lernte, besser mit  dem manuellen Fokus ihrer Kamera umzugehen und Details in den Mittelpunkt zu rücken. Diese Aufgabe zeigte ihr auch, dass Bilder von Objekten nicht nur langweilig, sondern auch besonders sein können.

— Veröffentlicht am 26. Januar 2018 at 13:50