Pacman, Pizzatruck und Rittergut

Hochzeitsfotos fotografiert von Fotostudio Witten - Kristina Bruns

Anfang Juni stand mir eine ganz besondere Hochzeit bevor. Doch diesmal nicht als Fotografin, sondern als Gast. Meine Schwester und ihr langjähriger Partner trauten sich im wunderschönen Aachen. Was der Titel „Pacman, Pizzatruck und Rittergut“ damit zu tun hat, finden Sie im Folgenden heraus.

Gast auf einer Hochzeit. Eher ungewöhnlich für mich – doch wer mich kennt, weiß, dass ich die Kamera garantiert nicht habe ruhen lassen.

Zuerst durfte ich ganz offiziell das „Getting Ready“ meiner Schwester fotografisch einfangen. Dort wo ich als Friseurin aushelfen durfte, kümmerte sich mein Lieblingsassistent um die entsprechenden Aufnahmen.

Nach dem Begrüßen der Familie ging es zur Kirche am Salvatorberg. Frisch renoviert, wunderschöne Holzdecke, dezentes aber wunderbares Ambiente. Die Bänke zierten Crepeblumen, welche der Bräutigam eigens angefertigt hatte. In der ersten Reihe sitzend, hatte ich die optimale Sicht auf alle Geschehnisse und hielt hier schon einige schöne Momente fest. Besonders, neben den Ringen und dem Kuss, freuten mich die musikalischen Einlagen zweier Freunde des Paares.

„LOVE
L – is for the way you look at me
O – is for the only one I see
V – is very, very, extraordinary
E – is even more than anyone that you adore can
LOVE is all that I can give to you
LOVE is more than just a game for two
Two in LOVE can make it
Take my heart and please don’t break it
LOVE“

Nach dem Auszug wurde mit der Familie geschnackt und dem Brautpaar gratuliert. Dies nahm ich zum Anlass, den wunderschönen Brautstrauß auf einer alten Steinmauer zu fotografieren.

Mit meinem Lieblingsassistenten als Fahrer und Fotograf Robin im Gepäck, ging es dann Richtung Feierlocation. Gefeiert wurde auf einem alten Rittergut in Eynatten/Belgien. Dort hatte ich vor Jahren schonmal eine Hochzeit für eine Freundin fotografiert und freute mich sehr darauf, dort wieder ein paar Fotos machen zu können.

Die bezaubernde Location lud zu einem Sektempfang, lockerer Plauderei und anschliessendem Kuchenbuffett ein. Einfach gemütlich. Alles stimmte einfach und war wunderbar. Auch wenn der zum Abendessen anrollende Pizzatruck, „Die Gurke“, eher sonderbar erschien, lohnte sich die etwas längere Wartezeit für die geniale Steinofenpizza sehr und auch das Salatbuffett konnte sich sehen lassen. Voll gut!

By the way –  Warum steht im Titel Pacman? Weil der Bräutigam ziemlich coole Manschettenknöpfe trug (s.Bilder).

Hier und da ließ ich es mir nicht nehmen, Eindrücke und schöne Momente festzuhalten und so auch gezielt noch ein paar Familienportraits zu machen. Es war sehr schön, alle mal wiederzusehen. Mein Vater hielt eine wundervolle Rede, wie es sein großes Rednervorbild Bilbo nicht besser gekonnt hätte, außer dass er nicht mit einem großen Knall verschwand, nachdem die Rede beendet war. Es machte wie immer Spaß, wieder mit den Cousinen und Cousins zu feiern. Selbst mein Opa schwang das Tanzbein zu elektronischen Takten und meine Mutter feiert noch bis drei Uhr mit.

Fazit: Auch als Gast macht eine Hochzeit Spaß … wenn man ab und an ein Foto machen kann.

 

 

— Veröffentlicht am 29. Juli 2017 at 16:13