Mein letzter Tag im Fotostudio

Portrait/Paar fotografiert von Felix Molitor im Fotostudio Witten - Kristina Bruns

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Kategorien Praktikanten

Fast drei Wochen war ich in Kristinas Fotostudio als Praktikant. Was meine Highlights waren und welche Kenntnisse ich erworben habe erfahren sie nun in diesem Beitrag.

Mein persönliches Highlight war das Shooting bei dem ich die möglichkeit hatte meine Schwester im Fotostudio, mit verschiedenen Blitzeinstellungen und Hintergründen zu fotografieren. Da ich das vorher noch nie ausprobieren konnte war ich natürlich relativ aufgeregt und machte ein paar Fehler. Allerdings bin ich mit den am Ende entstandenen Fotos schon ziemlich zufrieden. Das liegt natürlich auch daran, dass ich die Bilder nachbearbeitet habe was deutlich länger dauerte, als ich am Anfang vermutet hätte. Ich konzentrierte mich vorallem auf kleine Makel im Gesicht, doch retuschierte auch teilweise den Hintergrund oder ungünstig angeblitzte Haare. Ich habe Photoshop vor meinem Praktikum noch nie genutzt und musste dementsprechend alles neu lernen, mittlerweile beherrsche ich allerdings die Basics wie das Ausbessern-Werkzeug, das Feistellungswerkzeug oder den Kopierstempel ganz gut. Sogar mit dem Grafiktablet, das hier als Mausersatz verwendet wird, konnte ich mich arrangieren.

Ein weiterer spannender Termin, war die Hochzeit, bei der ich als Assistenzfotograf mitwirken durfte. Ich stand während der Zeremonie vorne in der der Kirche und hatte somit einen guten Blick auf die Freunde und Verwandten des Brautpaares die ich (hoffentlich nicht) mit meiner Fotografie belästigte. Vor der Kirche, fotografierte ich dann jeden der es wagte sich dem Bräutigam zu nähern oder ihn gar zu Umarmen. Diese Bilder darf ich ihnen aus Datenschutz rechtlichen Gründen zwar nicht zeigen, oben finden sie aber ein paar andere Exemplare… Das war auf jeden Fall eine sehr interessante Erfahrung und ich bin Kristina sehr dankar das ich sie machen durfte.

Heute, am letzten Tag meines Praktikums, machte ich dann noch eine weitere Fotoaufgabe. Ich musste Bilder aus der Perspektive einer Ameise machen. Ich legte mich also häufiger auf den Boden und musste einmal sogar schnell einem Hundehaufen ausweichen den ich vorher nicht gesehen hatte. Mein Lieblingsbild schoss ich dann in der Nähe des Haus Witten, es zeigt einen Moosbedekten Holzweg, auf dem ein Blatt liegt. Auf dem Holzweg war ich auch als ich einen Vogel fotografieren wollte der dann aber schneller als mein Fokus war und das Weite suchte.

Naja, nun ist das Praktikum also vorbei und ich möchte mich nochmal bei Kristina dafür bedanken, dass ich hier sein und so viel lernen durfte!

 

— Veröffentlicht am 19. September 2017 at 15:57