10 Dinge, die ich mal loswerden muss – apropos Hochzeit!

Als Hochzeitsfotograf erlebt man auf Hochzeiten so Einiges, das einen mit den Ohren schlakern lässt, zum Kopfschütteln bringt oder einfach für eine ehr mässige Umsetzung der Wünsche des Brautpaares sorgt. Vorab sei gesagt, dass ich immer mein Bestes gebe, mich allen Bedingungen wie auch Widrigkeiten anpasse und egal wie schwierig die Situation auch werden mag, immer mit viel Spaß, Humor und jeder Menge Können an meinen Hochzeitsaufträgen arbeite. Allerdings gibt es einige Dinge, die man auf einer Hochzeit gerne sagen würde, jedoch nicht unbedingt sagen sollte. Welche das sind, können Sie hier lesen und eventuell, dass ein oder andere für Ihre Hochzeit umsetzen:

1. Früh genug buchen!

Wer bis  November, bzw. Dezember bucht, bekommt vermutlich noch seinen gewünschten Hochzeitsfotograf, zum favorisierten Termin. Ende Januar sind garantiert die meisten Samstage weg. Sie wollen doch sicher nicht die zweite oder dritte, sondern die erste Wahl Fotograf buchen.

 

2. Hochzeitsfotografie und Blogs

Hochzeiten aus Blogs sind echt,….

…nimmt man an. Bei einigen, wie z.B. in diesem Blog, mag das stimmen. Doch in den meisten Fällen, sind diese Traumhochzeiten, welche einfach zu perfekt aussehen, mit einem Brautpaar fotografiert, die nichts mehr verbindet, als der gemeinsame Beruf: Model. In diesem Fall handelt es sich um „Styled Shoots“. Der Sinn solcher Fotoshootings liegt darin zu zeigen was möglich ist, als Ideensammlung und Ihnen das fotografischen Können unter Beweis zu stellen. Eine echte Hochzeit kommt diesem selten nah. An diesem besondern Tag ist einfach nicht genug Zeit vorhanden, solche Aufnahmen umzusetzen.

Sie möchten einen „Styled Shoot“? Werfen Sie sich einige Zeit nach der Hochzeit nochmal in Schale und es kann losgehen. Denn mit genügend Zeit und ohne Druck, lassen sich diese wunderbaren Fotos umsetzen.

 

3. Machen Sie sich nichts vor, Ihr Kleid wird dreckig!

Klar muss man jetzt nicht mit Absicht durch jedes bischen Dreck laufen oder Aufnehmer mit dem Kleid spielen, aber Fakt ist:

Der Saum Ihres Kleides wir dunkler werden. Anheben ist natürlich nicht verboten, aber im Verlauf des Tages, wird es nicht ausbleiben, dass es schmutzig wird.

 Trash the Dress mit Nicole und Stefan in Cuxhaven. Fotografiert von Fotostudio Witten - Kristina Bruns

4. Handys sollten in der Tasche bleiben…

…dann gibts auch Hochzeitsfotos ohne Handys. Ich versuche Hochzeitsfotos immer möglichst zeitlos zu halten. Demnach sind Altagsgegenstände im Hinter-, oder Vordergrund ehr unüblich in meinen Aufnahmen. Leider kommt es immer häufiger vor, das z.B. in der Kirche, auf Fotos der Traugäste, das ein oder andere Handy zu sehen ist.

Bitten Sie Ihre Gäste darum, die Handys in der Tasche zu lassen. Schliesslich haben Sie einen professionellen Fotografen vor Ort, der die Bilder der Trauung in einigen Wochen für alle zur Verfügung stellt. Kleiner Nebeneffekt, eine „analoge“ Trauung ist höchswahrscheinlich eine emotionalere Trauung. Gerne können Sie hier mehr dazu lesen.

Hochzeitsfotos fotografiert von Fotostudio Witten - Kristina Bruns

5. Zwischen Ihnen und Ihrem Fotografen hat es gefunkt!

Oder etwa nicht?! Sollte es aber, denn es gibt niemanden, wirklich niemanden, der Ihre Hochzeit vollständiger sieht, als Ihr Fotograf. Bei den Vorbereitungen der Braut ist der Bräutigam nicht dabei, genauso andersherum. In der Kirche und im Standesamt, sehen Sie meistens nur zwei Menschen von vorne, Pastor/Pfarrer oder Standesbeamter sowie der Fotograf. Auch beim Paarshooting sind Sie nur mit Ihrem Fotografen unterwegs. Demnach, der Fotograf ist immer mit dabei und kann als einziger die ganze Geschichte um Ihre Hochzeit festhalten.

Gefällt Ihnen ein Fotograf und seine Arbeit, treffen sie sich mit Ihm persönlich und stellen Sie fest obs funkt. Den ein gutes Miteinander führt zu unvergesslichen Fotos. Mehr dazu auch in diesem Beitrag.

 

6. Jeder Monat ist ein guter Hochzeitsmonat!

Warum nicht in einem untypischen Monat heiraten, das Klima spielt eh verrückt. So habe ich schon im Dezember, bei lauschigen 20 Grad, Aufnahmen im wunderschönen Aachen gemacht. Genauso aber auch, ein fantastisches Regenshooting, im eigentlich sonnigen August.

 

7. Es ist Ihr Tag! Lassen Sie sich nicht bevormunden!

Natürlich tuen Sie alles um Ihre Gäste glücklich zu machen. Hier noch ein Foto und da noch eins. Doch manchmal sprengt das den Rahmen. Hören sie auf Ihr Bauchgefühl, nicht nur was die zu machenden Fotos angeht. Fallen Sie einfach mal ein bischen aus dem Rahmen. Legen Sie für sich fest, was Sie möchten und was nicht. Gutes Gefühl, gleich richtige Entscheidung, auch wenn Ihre Gäste anders denken. In diesem Falle sollte der Wurm dem Angler schmecken, nicht dem Fisch. Denn es gilt:

Ihr Tag, Ihre Party! Lassen Sie es krachen!

 

8. Langeweile war gestern!

Es gibt Evergreens und es gibt neue Ideen! Wofür Entscheiden Sie sich? Gerne nehme ich Ihre Hochzeitsfotos auch an ungewöhnlichen Locations auf. Industriekultur, U-Bahnstation oder mitten im Alltagsleben der Stadt…um nur einige frische Ideen zu nennen.

Hochzeitsfotos fotografiert von Fotostudio Witten - Kristina Bruns

9. Der Bräutigam denkt er sprengt den Sensor…

…Ihr Zukünftiger mag Fotos von sich einfach nicht. Doch machen Sie sich keine Sorgen, am Tag der Hochzeit und spätestens beim Ansehen der Bilder sind alle Zweifel verflogen. Ich gebe mir große Mühe wenig Gestelltes zu fotografieren, es sei denn, es wird gewünscht. So entstehen zwanglose und natürliche Bilder und Ihr Mann wird damit zufrieden sein und sich freuen, das all diese schönen Momente festgehalten wurden.

 

10. Hallo NRW, Hallo Deutschland, Hallo Welt!

Sie finden meine Arbeiten schön, fantastisch, wunderbar!? Doch Sie kommen aus einer andern Stadt als der Ruhrmetropole, oder gar aus einem anderen Land? Klar schläft es sich in keinem Hotelbett so gut wie in den eignen vier Wänden. Doch gerne nehme ich auch Aufträge an, die weiter weg sind. Fragen Sie an, ich schicke Ihnen ein unverbindliches Angebot.

 

 

In Anlehnung an einen Blogpost von Amanda Reseburg von Type A Images aus Wisconsin vom 24. März ’14
und Gerald Schmidt

 

— Veröffentlicht am 15. März 2018 at 12:00